1. Landkreisübergreifende Großübung in Bertoldsheim am 03.10.2007

Insgesamt nahmen an der Großübung in Bertoldsheim 12 Feuerwehren aus dem Gemeindebereich
Rennertshofen sowie aus dem Kreis Donau-Ries die Feuerwehr Marxheim teil. Angenommen wurde der
Brand einer landwirtschaftlichen Lagerhalle. Es galt, das Löschwasser von der Donau über insgesamt
1540m und 31m Höhenunterschied an den Brandherd zu fördern.

Zunächst trafen sich alle teilnehmenden Wehren am Bertoldsheimer Feuerwehrhaus.
Die Übung begann um 13:50 Uhr und wurde in zwei Hauptabschnitte aufgeteilt. 1. Kdt. Alois Seefried leitete
den Abschnitt "Personenrettung und Brandbekämpfung", 2. Kdt. Jürgen Lang leitete den Abschnitt
"Wasserförderung" über lange Schlauchstrecke
Unter der Leitung von 1. Kdt. Seefried setzten sich die Wehren aus Marxheim, Rennertshofen und
Bertoldsheim in Richtung des angenommenen Brandobjektes in Bewegung. Es galt zunächst zwei
vermisste Personen aus dem verqualmten Gebäude zu retten und gleichzeitig die benachbarten Gebäude
zu schützen.

Unter der Leitung des Zugführers und 2. Kdt. Jürgen Lang setzten sich die Feuerwehren aus Ellenbrunn, Emskein, Erlbach, Hatzenhofen, Hütting,
Mauern-Treidelheim, Riedensheim, Rohrbach, Stepperg und Trugenhofen
Richtung Wasserentnahmestelle in Marsch. Nun galt es, die Schlauchstrecke schnell und geordnet
aufzubauen. Die Abfahrt am Feuerwehrhaus war ebenfalls um 13:50 Uhr und bereits 35 Minuten später konnte das
Wasser an den Brandabschnitt übergeben werden.

 

Hier noch ein paar zeitliche Daten:

bullet13:50 Uhr: Beginn der Übung, Abfahrt am Feuerwehrgerätehaus Bertoldsheim
bullet13:55 Uhr: Wasser über Hydrant bereits am Verteiler
bullet13.58 Uhr: Erster Trupp mit Preßluftatmer betritt das Gebäude zu Vermisstensuche und Brandbekämpfung
bullet14:11 Uhr: 1. vermisste Person gerettet
bullet14:15 Uhr: Schlauchplatzer in der Förderstrecke
bullet14:19 Uhr: 2. vermisste Person gerettet
bullet14:24 Uhr: Förderstrecke komplett aufgebaut und Wasserübergabe an die Strahlrohrstrecke
bullet14:30 Uhr: Insgesamt werden über C-Rohre und B-Rohre 1.950 Liter Wasser pro Minute zur Brandbekämpfung
                eingesetzt. 750 Liter Wasser wurden dem Hydrantennetz entnommen und 1.200 Liter Wasser wurden
                über die lange Schlauchstrecke gefördert.
bullet14:50 Uhr: Ende der Großübung

Kreisbrandrat Georg Martin, Kreisbrandmeister Gerhard Pichler und 2. Bürgermeister Ludwig Böld zollten allen Aktiven Dank und Anerkennung
für Ihre Mühen und Ihre Einsatzbereitschaft. KBR Martin stellte hervor, dass mit Einführung der neuen integrierten Leitstellen zukünftig mehr
Einsätze überregional und landkreisübergreifend stattfinden werden um die Nähe von benachbarten Wehren besser zu nutzen.

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